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Kleine grüne Schilder, mit den Jahren verwittert, weisen den Weg zu einem "Stadion", das in unmittelbarer Nähe zum Verteilerkreis seinen Dornröschen-Schlaf hinter wild wuchernden Hecken schläft. Die 1927 erbaute Bonner Radrennbahn, auf der seinerzeit Geschwindigkeiten bis 114 km/h erreicht wurden, gehörte zu den schnellsten in Deutschland. Genauso schnell endete die kurze Karriere der attraktiven Steilkurven, der flotten Geraden und der sehenswerten Bauten. Wo einst 10.000 Menschen jubelten, übt heute in aller Stille der Postsportverein. Und solange kein Prinz das Gelände wach küsst, werden hier statt schneller Runden weiterhin nur Däumchen gedreht.
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